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 Iran - dritter Anlauf zum Cup-Sieg

11. Internationales Botschafts-Hallenfußballturnier im Zeichen der Fußball-EM

 Während ganz Europa im Fußballfieber die Wettkämpfe verfolgt, trafen sich wie schon seit nunmehr 11 Jahren 17 Mannschaften der in Berlin akkreditierten Botschaften am 17. Juni zum Internationalen Botschafts-Hallenfußballturnier in der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee, um den so genannten Embassy-Cup auszuspielen.

So standen sich neben dem Titelverteidiger Kuwait und dem iranischen Team als ernst zu nehmenden Anwärter auf den diesjährigen Sieg auch solche Newcomer wie Madagaskar und Kolumbien in der Halle gegenüber. Kurzfristig hatte Usbekistan Fußballfans aktiviert, um den Ausfall des aserbaidschanischen Teams im Spielplan auszufüllen.

Anders als in den vergangen fand das Turnier nur am Sonntag statt. Alles war vorbereitet, die ersten Mannschaften bezogen ihre Umkleidekabinen. Doch wo bleibt Newcomer Kolumbien? Die Kolumbianer hatten sich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen, kamen dadurch etwas zu spät und auch nur mit 4 Spielen, 2 Frauen und 2 Männern an. Den Torwart erhielten sie dann spontan von den russischen Botschaftsmitarbeitern und die Auswechselspieler kamen aus Peru und der Türkei.

Genau diese Geste hatte Veranstalter Hikmet Güvenc gemeint als er bei seiner Eröffnungsrede das freundschaftliche Miteinander, den Spaß am Sport und am gemeinsamen Spiel in den Mittelpunkt rückte. Natürlich treten die Fußball begeisterten Mitarbeiter, Angehörigen und Freunde der Botschaften hier gegen einander an, um zu gewinnen, aber was ist ein Pokal aus Blech schon gegen das Gewinnen von Freunden?

Wie bei jedem Fußballmatch prallten auch hier die unterschiedlichen Temperamente aufeinander, manchmal auch in der Hektik des Gefechts die Spieler. Trotzdem blieb das Turnier seinem Motto „Fair Play“ treu. So gab es spannende Spiele zu sehen. Schnell kristallisierten sich Favoriten heraus. Wir sahen gute Spiele von Spanien, Madagaskar aber auch Marokko und der Türkei. Aber letztendlich setzten sich die Männer vom Auswärtigen Amt, der Commerzbank und Peru durch. Und Iran kam dann auch seiner Favoritenrolle nach dem ersten hektischen Aufeinandertreffen mit Usbekistan nach. Im Halbfinale hatte letztendlich Peru die besseren Nerven und zog ins Finale ein.

Temperamentvoll ging es beim Zusammentreffen Commerzbank und Iran zu, das die Iraner aber souverän für sich entschieden.

Wie in den beiden Turnieren zuvor war jetzt Iran nur einen Wimpernschlag vom Sieg entfernt. Würden Sie die Nerven behalten, sich nicht zu früh freuen und den ballsicheren Torwart der Peruaner schlagen können? Die Iraner behielten die Übersicht, spielten besonnen und platzierten sicher 4 Bälle im peruanischen Tor. Entsprechend euphorisch fiel der Jubel beim Abpfiff aus. Nach dem dritten Anlauf endlich der nicht nur erträumte, sondern verdiente Sieg. So steht der Wanderpokal des Embassy-Cup für ein Jahr in der Botschaft der Islamischen Republik Iran.

Herzlichen Glückwunsch dem Gewinner und allen anderen fair und freundschaftlich spielenden Auswahlteams aller Beteiligten.

Wir dürfen auf die Wettkämpfe im kommenden Jahr beim 12. Internationalen Botschafts-Hallenfußballturnier gespannt sein.

 

Team Embassy-Cup

Siggis Videostudio  | asroeschke@web.de
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